Antimilitarismus – gegen jeden Krieg

Im Rahmen der A-Tage in Bremen gibt es am So 7.9. eine antimilitaristische Veranstaltung von uns. Es wird viel Zeit und Gelegenheit zur Auseinandersetzung geben.

Den Einladungstext zu den A-Tagen und das Programm findest du auf: https://fomobremen.info/events/71aa5857-0bb4-45d3-80ba-bbf889fa35ae

Der Krieg von Putins Russland gegen die Ukraine hat auch hier eine gewaltige Kriegs-Propaganda entfacht.Diestark verbreitete militärische Unterstützung der von Russland angegriffenen Ukraine reicht bis ins anarchistische Spektrum. Aus der Friedensbewegung gibt es dagegen Teils problematische, Russland-freundliche Positionen.

Der menschenverachtende Anschlag der Hamas und die anschließende rücksichtslose Kriegsführung Israels haben die gesellschaftliche Diskussion polarisiert.

Beide Kriege militarisieren Staat und Gesellschaft. Das hat sozial und ökologisch katastrophale Folgen. Sie bewirken außerdem, dass die vielen anderen Kriege wesentlich vergessen werden.

Beide Kriege behindern gesellschaftliche Auseinandersetzungen. Anti-militaristische Positionen gegen jeden Krieg wurden damit marginalisiert. Es gilt sie in zu stärken. Dazu gehört solche Positionen offensiv zu vertreten, sie zu diskutieren und anti-militaristische Praxen zu entwickeln. Wenn wir einen kritischen Blick in die Geschichte werfen, erkennen wir, das moderner Staat, Kapitalismus und Militär als patriarchale Institutionen in einem engen, symbiotischen Verhältnis entstanden sind. Bis heute schreitet diese symbiotische System zerstörerisch voran. …